| Wie arbeitet nun die Hühnerleiter? |
Im Prinzip arbeitet die Hühnerleiter zusammen mit dem symmetrischen Tuner als STEHWELLEN-SPEISELEITUNG. Das bedeutet, dass dieser Stehwellen-Zustand, den man bei Koaxkabeln der Verluste wegen möglichst vermeidet, hier erwünscht ist!
WARUM? Die Isolation der Koaxkabel – meist Polyäthylen – wird beim Transport der HF zur Antenne von den Feldlinien durchsetzt und setzt einen kleinen Teil der Energie in Wärme um. Dies aber hängt von der Frequenz ab, so dass mit steigender MHz-Zahl diese Verluste ansteigen. Dazu muss man aber zusätzliche Verluste addieren, die bei schlechten SWR-Zahlen auftreten. Hierzu gibt es Tabellen in der Amateurfunk-Literatur (siehe Rothhammel 12.Auflage, Seite 117), die genaueres darüber aussagen! Die ungünstigen SWR-Werte werden immer bei Koax-Gespeisten resonanten Antennen abhängig von der Frequenz auftreten und der Eindruck, dass man dann mit einem Anpassgerät alles in Ordnung gebracht hätte, wenn SWR 1:1 angezeigt wird, ist irrig. Man hat nur das Kabel am unteren Ende an den 50-Ohm-Senderausgang angepasst, das ungünstige SWR des Kabels wird nicht korrigiert!
Die ‚Hühnerleiter’ ist verlustlos luftisoliert und verwendet die STEHWELLE als Arbeitsprinzip!